Fit for Fire: Trainingstipps von Feuerwehrsportlern

Nach mehreren Monaten unregelmäßiger Übungen heißt es für viele Feuerwehrleute wieder fit werden für den Einsatz. Denn die eigene Gesundheit kann im Atemschutzeinsatz zur Lebensversicherung werden. Auch die Feuerwehrsportler May, Meghann und Pascal vom Team HAIX kennen die Herausforderung: Nach langer Pause starten sie wieder in den Wettkampfmodus und haben Übungen und Tipps für jede Feuerwehrfrau und jeden Feuerwehrmann parat.

Hanno Meier

Intervalltraining

„Bei Intervallen merkt man, wie die Muskulatur brennt. Vergleichbar mit dem Schmerz am Ende eines Wettkampfes“, sagt Pascal, Berufsfeuerwehrmann und seit zehn Jahren auf Feuerwehrsportwettkämpfen unterwegs. Er ist ein Fan von Intervallläufen bergauf. Und als besonders erschwerten Geheimtipp die Variante rückwärts bergauf laufen.

Roll-ups mit Sprung & Walking Lunges

Auch das Training von May, Berufsfeuerwehrfrau aus Norwegen, hat es in sich. Für die Roll-ups mit Sprung, lege Dich mit dem Rücken auf Deine Sportmatte, rolle mit Hilfe Deiner Bauchmuskeln nach oben und dann direkt – Sprung! Zurück nach unten, nach hinten rollen und wieder von vorne. Nicht nur Deine Fitness sondern auch Dein Gleichgewicht werden bei den Walking Lunges gefordert. Deinen Lunge Walk beginnst du mit dem Vorwärtsschritt auf einer Seite, runter in die Lunge-Position, wieder nach oben drücken und dann gleich den nächsten Lunge mit dem anderen Bein nach vorne anschließen. Du hast die Wand erreicht? Einfach umdrehen und zurück „Lunge walken“!

Rucksack als Gewicht

Meghann, Berufsfeuerwehrfrau aus Berlin, schwört auf klassische Kniebeugen bzw. Squats. „Umso tiefer du gehst, umso intensiver das Training.“ Für die Extraportion packt sie sich einen HAIX Rucksack mit Büchern oder anderen Gegenständen voll – so einfach bastelst Du Dir ein Gewicht für zu Hause. Während der Squats das Rucksack-Gewicht auf dem Rücken tragen, nach vorne schnallen oder mit den Händen über den Kopf heben. Der Rucksack kann bei verschiedenen Übungen als Gewicht dienen. Du willst noch mehr? Positioniere einen Rollhocker oder ein Handtuch unter Deinen Füßen, Beine in der Liegestützposition anziehen und wieder zurück.

Meghanns Durchhalteparole für das Training: „Das Wichtigste ist: Nicht aufgeben! Auch wenn der Körper schon schmerzt, mach weiter bis Du Dein Ziel erreicht hast. Man muss seinen inneren Kampfgeist trainieren und seinen inneren Schweinehund überwinden.“